Seit 2 Stunden bin ich nun wach. Aber ich bin nicht aufgewacht und gleich in den Tag gestartet, sondern ich habe mir Zeit gelassen, mich erstmal mit mir selbst zu verbinden. Wie genau ich das mache, was mir das bringt und wie auch du es schaffst eine Morgenroutine auch als Mama zu etablieren erfährst du in diesem Blog.

Meditation effektiv und einfach

Jeden Morgen stehe ich auf und setze mich als erstes nochmal auf mein Medititionskissen. Ich mache eine kurze Stillemeditation. Nicht länger als 10 Minuten. Manchmal ungeführt und manchmal lass ich mich einfach anleiten. Dazu gibt es auch verschiedenen Apps, da ich aber selbst keine benutze kann ich auch keine empfehlen. In diesen 10 Minuten höre ich erstmal in mich hinein. Wie geht es mir? Was brauche ich heute? Alles Fragen die ich mir Stelle. Dadurch bekomme ich schon gleich eine Ahnung was ich heute brauche um effizient und ausgeglichen durch den Tag zu gehen. Ich selbst habe dazu auch mal eine Atemmeditation aufgenommen, die du hier findest. 

Kurz und knackig

Nach meiner Meditation schließe ich ein 15-20 minütige Yogapraxis an. Habe ich dann über den Tag nochmal Zeit zu üben ist das gut. Wenn nicht habe ich zumindest meine Grundübungen gemacht, die ich für mich selbst während der Meditation erspürt habe. Währenddessen spüre ich nämlich immer sehr genau wo es zwickt und was ich jetzt am meisten brauche. Natürlich spüre ich auch in mich welche Chakren gerade mehr Aufmerksamkeit brauchen, welche Gedanken hauptsächlich vorherrschen und wie auch mein allgemeiner Geisteszustand ist. Bin ich zum Beispiel eher ängstlich versuche ich mit erdenden Asanas und Armbalacen, etwas Schwung in den Geist zu bekommen. Während der Praxis merke ich sehr schnell, wie ich mich bewegen muss. Ich verlasse mich da meist auf mein Gefühl und wenn ich mal gar keine Ahnung habe mache ich eine kurze geführte Yogasequenz. Dazu gibt es einiges an kostenlosen Videos im Youtube. Wer mit bestimmten Lehrern morgens schon üben möchte, der kann auch eines der großen Portale wählen.

Gut gezogen ist halb geputzt

Danach gehe ich ins Bad und ziehe 10-20 Minuten Öl. Manche von euch kennen es vielleicht, die die es nicht kennen hier eine kurze Erklärung: Ich nehme Zahnöl (manche nehmen auch Kokosöl oder andere Öle) in den Mund. Für mich kommt Kokosöl nicht mehr in frage, da ich den Geschmack morgens nicht mehr haben kann. Ich selbst benutze ein für mich sehr wohlschmeckendes Zahnöl und ich habe auch das Gefühl, dass meine Zähne dadurch sauberer werden (für Infos kannst du mir gerne eine Mail schreiben.). Seit dem habe ich kein Zahnfleischbluten mehr, mein Mundraum fühlst sich danach viel sauberer an uuuuuuund das aller aller beste kommt jetzt: Ich hatte schon in meiner Jugend morgens immer Darmprobleme. Jeden Morgen stand ich auf und trank zu aller erst etwas Wasser. Danach rumpelte und polterte es ordentlich in meinem Magen. Ich hatte richtige schmerzen, manchmal auch Durchfälle. Seit ich Öl ziehe gehört, dieses Morgenritual zum Glück der Vergangenheit an <3 . Während ich Öl ziehe erledige ich dann meine Dinge im Bad: Duschen, anziehen, schminken, zurecht machen.

Austrocknung adé

Nachdem ich das Öl gezogen habe, gönne ich mir erstmal ein großes Glas Zitronenwasser. Erstens macht es den Körper erstmal basisch (was in Maßen gar nicht so schlecht ist), zweitens füllt es meine in der Nacht geleerten Flüssigkeitsspeicher wieder auf. Ich merke richtig das ich mich danach wieder richtig fit fühle. Mein Kopf kann wieder klarer Denken. Was auch verständlich ist. Über Nacht verlieren wir einiges an Wasser. Morgens sind wir etwas dehydriert. Wenn wir dann gleich aufstehen, vielleicht noch einen Kaffee trinken und etwas Essen verbraucht das noch mehr Wasser. Dadurch werden wir wieder müde und schlapp. Um das zu vermeiden solltest du erstmal 1-2 Gläser Wasser trinken um in die Gänge zu kommen. Kleiner Tipp: Wenn du dich unter Tage mal richtig müde fühlst, nimm dir eine Flasche Wasser und ein Glas und genehmige dir erstmal 1-2 Gläser. Am besten Wasser ohne Kohlensäure (ja ich weiß auch ich trinke stilles Wasser nicht all zu gerne).

Ready to Take off

Nach all dem kommt dann meistens etwas Alttag ins Spiel. Mein kleiner Sohn wird wach (wenn er es nicht schon ist). Entweder bringe ich ihn dann in den Kindergarten oder er bleibt zu Hause (Ferien etc.). Wenn er zu Hause bleibt gibt es erstmal ein ausgedehntes Frühstück für alle. Geht er in den Kindergarten gibt es eine Kleinigkeit und ich bereit sein Essen zum mitnehmen vor. Ist er dann aus dem Haus oder fängt an zu spielen, mache ich die wichtigste Aufgabe für mein Business. Die erste Stunde am Tag spielt er noch gerne und gut alleine, so dass ich in Ruhe meine Arbeit machen kann. Also erst das was unbedingt erledigt werden muss. Abrechnung, Blogpost, Video schneiden, Posts vorbereiten. Ich suche mir meist das aus, wo ich wirklich nicht gestört werden soll. Das funktioniert einigermaßen, jeder der Kinder hat weiß, dass man so richtig ungestört nie arbeitet.

Nun folgt der lockere Teil

Meist ist jetzt 8/9 Uhr und ich habe schon alles gemacht was wichtig für mich ist. Jetzt folgen nur noch Aufgaben die auch gerne erledigt werden wollen, aber nicht zwingend sofort erledigt werden müssen. Weitere geschäftliche Dinge, Haushalt und Co. Also Dinge bei denen ich nicht so konzentriert sein muss und es auch nichts ausmacht zwischendurch gestört zu werden. Ist das nötigste getan, wird sich voll und ganz der Mamarolle gewidmet (manchmal mehr manchmal weniger kommt eben auf den Tag an). Dann folgt der Teil an dem ich mit meinem Sohn die Welt unsicher machen und mit ihm tobe, spiele, mit dem Hund raus gehe, Fahrrad fahren übe, das worauf er und ich so Lust haben.

Denn warum soll ich mich mehr als nötig mit geschäftlichen Dingen aufhalten, wenn ich so ein besonderes Wesen zu Hause habe (was mich manchmal klar zu Weißglut bringt). Mit den liebsten Zeit zu verbringen ist für mich eines meiner wertvollsten Lebensinhalte und ein nicht wegzudenkender Bestandteil meines happy life.

In diesem Sinne live a happy life

Eure Nina

Morgenroutine! – Dein Kickoff in den Tag Teil 1
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